Heilpraxis Daniela Vogel

Der Jahreskreis

Wir Menschen leben auf der Erde und sind in ihre Rhythmen eingebunden. Unsere Ahnen waren sich dieser Tatsache schon in vor- und frühgeschichtlichen Zeiten bewusst. Bereits zu dieser Zeit haben die Menschen die Sonnen- bewegungen erfasst.

Jedes Jahr nimmt das Licht bis zur Sommersonnenwende zu, danach nimmt es bis zur Wintersonnenwende wieder ab. Gleichgewichtspunkte im Jahr bilden die Tagundnachtgleichen im Frühjahr und Herbst. Dies sind die Sonnenfeste.

Wintersonnenwende (21. oder 22.12.)
Frühlingstagundnachtgleiche (20. oder 21.3.)
Sommersonnenwende (21.6)
Herbsttagundnachtgleiche (22. oder 23.9.)

Hinzu kommen die von matriarchalischen Kulturen gefeierten vier Mondfeste, die den aufgehenden, den vollen, den abnehmenden und den dunklen Mond zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr besonders ehren. Der Mond wird dem weiblichen Prinzip zugeordnet, die Sonne dem männlichen.

Imbolc (1.Februar)
Beltane (30. April oder 1. Mai)
Lammas (1. August)
Samhain (1. November)

Diese acht Zeitpunkte im Jahr, die im Abstand von ca. sechs Wochen liegen, werden als Rituale gefeiert und bilden in ihrer Gesamtheit den Jahreskreis.

So ist der Jahreskreis ein Bild für die stetige Wandlung und Veränderung des Lebens. Feiern wir die Jahreskreisfeste, verbinden wir uns bewusst mit den Rhythmen der Natur (Keimen, Wachsen, Blühen, Reifen, Vergehen), der Kraft der Elemente und der geistigen Welt. Das Feiern des Jahreskreis dient unserem persönlichen geistigen und seelischen Wachstum.

Zudem sind die Jahreskreisfeste auch eine wunderbare Möglichkeit, der Erde zu danken. Die Erde trägt uns - sie ermöglicht unser Leben.